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60 Sekunden zu Tierprodukten

Nach dem Motto "weniger ist mehr" präsentiert dieses Video innert einer Minute Bilder die sich kaum jemand freiwillig ansieht. Diese Umstände sind aber Teil unserer Realität. Deshalb:


In Unterhaltungen mit Menschen in meinem Umfeld entnehme ich sehr oft die Aussage: „Ihh dr Schwiz esch da aber ned so!“. Einerseits kann ich das Vertrauen in Schweizer Produkte verstehen, denn schliesslich hat sich die Schweiz über Jahrzehnte lang das Qualitätsprädikat in der Wirtschaft erarbeitet. Andererseits würden auch Ökonomen bestätigen, dass die Schweizer Qualität heute auch nicht mehr das ist, was es einmal war.

Zudem kommt: Die meisten von uns haben Bauernhöfe im Dorf oder in den Bergen gesehen aber wurden uns auch Blicke hinter die Kulissen gewährt? Haben wir schon mal gesehen, wie die Tiere vom Stall in den Schlachthof kommen? Wie wird in der Schweiz tatsächlich geschlachtet? Geht das überhaupt „human“? Weiter ist zu bedenken, dass zwar Tierhaltungsvorgaben existieren aber können tatsächlich alle Bauern kontrolliert werden? Kann es nicht auch sein, dass die Bedürfnisse der Tiere vernachlässigt werden? Ein Beispiel wurde dieses Jahr im Tele M1 ausgestrahlt: hier.

Klar, eine Ausnahme mag sicher nicht die Regel bestimmen. Es gibt auch Fälle, da scheint der Bauer auf die Bedürfnisse der Tiere eingegangen zu sein: Beispiel.

Den wichtigsten Denkanstoss möchte ich aber hiermit geben: Trotz allen Versuchen den Tieren möglichst gute Umstände zu schaffen, gibt es unumstritten die Art von Bauern die Tiere misshandeln. Mit oder ohne Misshandlung, das Leben im Stall ist für die Tiere ein Verweilen bis der Tod kommt. Und wie wir alle wissen, möchten Lebewesen weder in Gefangenschaft leben noch sterben. Genau wie wir.

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